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Mittwoch, 18. April 2012

In Zeiten wie diesen

SCHENKENFELDEN/OÖ. Wieviel sind Versprechungen unserer Gemeindepolitiker in Zeiten wie diesen wert? Diese Frage stellen die Königschlager Dorfbewohner auf einem Flugblatt der Schenkenfeldner Gemeindeführung.

Konkret geht es dabei um das Windkraftprojekt Steinberg/Miesenwald, das durch den oberösterreichischen Windmasterplan in einer Ausschlusszone liegt. Laut Gemeinderatsbeschluss müsste der Windpark damit vom Tisch sein. In der Gemeindestube beruft man sich allerdings auf die fehlende Rechtsgültigkeit des Masterplans. Dies wiederum wollen die Windpark-Gegner nicht akzeptieren.http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/muehlviertel/art69,866536

 



Freitag, 13. April 2012

Erneute Abzocke mit der Windkraft und den Erneuerbaren Energien

Am Dienstag berichtete der NDR in der Sendung Menschen und Schlagzeilen unter dem Beitrag “Sinnloser Geldsegen: Staat beschenkt Windpark-Betreiber” über das neue “Marktprämienmodell” für Erneuerbare Energien.

Das “Marktprämienmodell” ist ein Instrument, mit dem das Bundesumweltministerium die Marktintegration der Erneuerbaren Energien seit dem 1. Januar 2012 fördert. Diese “Marktprämie” wird an Betreiber von Anlagen zur Produktion von Strom aus Erneuerbaren Energien gezahlt, zum Beispiel an Windmüller.

Der Strom aus den sogenannten Erneuerbaren Energien wird bisher nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) vergütet. D.h. die Produzenten von Strom aus Erneuerbaren Energien (EE) erhalten per Gesetz eine feste Vergütung für ihren produzierten Strom, selbst wenn dieser aufgrund von Überkapazitäten, z.B. bei staken Wind und/ oder viel Sonnenschein, nicht eingespeist/ gebraucht wird. So wird über das EEG der Bau und Betrieb von EE-Kraftwerken bezuschusst, die sonst nicht wettbewerbsfähig sind. Nach einem komplizierten Wälzungsmechanismus werden die Kosten für die EEG-Förderung dann auf alle Stromkunden in Deutschland umgelegt.
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Dienstag, 10. April 2012

“Nachhaltige Fonds” investieren in Atomkraft und Rüstung

Wo Öko drauf steht, ist Klimawandel drin: Einer deutschen Studie zufolge investieren alle untersuchten Fonds in die Bereiche Öl und Gas.
http://www.wirtschaftsblatt.at/home/schwerpunkt/greeneconomy/nachhaltige-fonds-investieren-in-atomkraft-und-ruestung-513958/index.do


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Samstag, 7. April 2012

Ergebnis vom 1. 4. 2012

 


aktuelles
Donnerstag, 5. April 2012

Und wir wünschen …

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Mittwoch, 4. April 2012

Auch zweites Votum klar gegen Windpark

Krone, vom 4. 4. 2012


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Dienstag, 3. April 2012

Neues altes Ergebnis

WINDPARK IM WALD /
Porrauer und Bergauer stimmten ab wie zuletzt:

Gemeinde soll Fläche für Windpark nicht umwidmen.

GÖLLERSDORF / „Im April werden wir schauen müssen, was wir mit dem neuen Ergebnis machen“, sagte Bürgermeister Josef Reinwein am Ende der Gemeinderatssitzung am Mittwochabend. Das neue Ergebnis der Volksbefragung in Bergau und Porrau ist klar: „Nein“ zum geplanten Windpark sagen 105 Bergauer und 83 Porrauer. Zu einem „Ja“ ließen sich 43 (Bergau) bzw. zehn (Porrau) Personen hinreißen.

Überrascht von diesem Ergebnis zeigte sich in der Gemeindestube niemand. Denn viel Unterschied zur Befragung im November des Vorjahres gibt es nicht (siehe Grafik)

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, 3. April 2012

Volksbefragung voller Erfolg – Projekt muss sofort gestoppt werden!

Bergau und Porrau sagen klar „NEIN“ – Windindustrieprojekt ist sofort fallen zu lassen!

„Die Zahlen sprechen eine sehr deutliche Sprache und können von der Politik keinesfalls ignoriert werden“, fasst Johannes Aigner von der Bürgerinitiative „Waldschutz – für ein lebenswertes Göllersdorf“ das Ergebnis der Volksbefragung vom 1. April zusammen. Fast 90 Prozent der Porrauer und knapp 71 Prozent der Bergauer erteilten der Flächenumwidmung für das geplante Projekt mit 14 Windindustrieanlagen mitten im Hollabrunner Wald eine Abfuhr.

Im Gegensatz zur allgemein gehaltenen Meinungsumfrage zum Thema Windkraft im November in ganz
Göllersdorf wurde diesmal mit einer klaren Frage in den hauptbetroffenen Ortschaften abgestimmt: „Soll der Gemeinderat die Umwidmung von Flächen der Katastralgemeinde Bergau (Porrau) in Grünland-Windkraftanlagen beschließen?

Trotz Unkenrufen im Vorfeld und fragwürdigem Termin am Palmsonntag gelang es, eine beachtliche
Wahlbeteiligung bei der Abstimmung zu erzielen. Das zeigt, dass den Bergauern und Porrauern bei dem Thema nicht nach einem Aprilscherz zumute ist, vielmehr haben sie ein Zeichen für ihren geliebten Heimatort, ihre Lebensqualität und ihren Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft gesetzt. Immerhin wurden sie auch vom Land NÖ, das den Bürgern Recht gegeben hatte, bekräftigt. So betonte auch LR Stephan Pernkopf in einer Aussendung, dass beim Ausbau von erneuerbarer Energie Voraussetzung sei, „dass die Menschen vor Ort diesen Weg mittragen und alle Maßnahmen mit den Interessen des Naturschutzes einher gehen“.

Die Bürgerinitiative fordert Bürgermeister Josef Reinwein und den Gemeinderat auf, das klare Ergebnis der Volksbefragung vollinhaltlich zu akzeptieren und gemäß dem Willen der betroffenen Bevölkerung zu handeln!
Ebenso muss sich der Vorstand der Windkraft Simonsfeld AG aufgrund des Ergebnisses seiner sozialen Verantwortung bewusst werden und das Projekt – wie bereits im Jahr 2007 – wegen fehlendem Konsens sofort zurückziehen!

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Presse
, 3. April 2012

Top, die Wald-Wette gilt …

Im Nachhinein lässt es sich leicht g‘scheit sein, aber ganz ehrlich: Jede Minute und jeder Cent, den die Windkraft Simonsfeld in die neuerliche Volksbefragung in Bergau und Porrau investiert hat, war ein Schuss in den Ofen. Das Klosterneuburger Büro, das für die realitätsnahe Darstellung der Windräder kassiert hat, darf sich die Hände reiben. Windkraft-Chef Steininger konnte bei den Präsentationen nicht aus seiner Haut und hat die Gegner weiter angestachelt. Das Ergebnis ist dasselbe wie vorher. Das war nicht schwer zu erraten. Kein Wettbüro der Welt hätte angesichts der festgefahrenen Meinungen hier Quoten angeboten.

 

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