Donnerstag, 31. Mai 2012
Klares Bekenntnis und Konzentrationsgebot
Jeder Windpark bedeutet zwangsläufig “Konsum von Raum” und Eingriffe in das Natur- und Landschaftsbild. Hier werden für den Gesetzgeber ein klares Bekenntnis und eine entsprechende Regelung, welchen Interessen im Widerspruchsfalle der Vorzug zukommt, nicht vermeidbar sein.
Legistisch zu überlegen wäre dahingehend auch eine Umsetzung eines “Konzentrationsgebots” nach dem Motto: Besser wenige große, als viele kleine Windparks. Für ein derartiges Primat und entsprechende Konzentrationsprozesse bestehen aber keine gesetzlichen Regelungen. Vielmehr führt die strenge – in dieser Form europarechtlich nicht gebotene – Behördenpraxis bei der UVP-rechtlichen Kumulationsprüfung dazu, dass kleine in der Landschaft verstreute Windparks leichter und kostengünstiger realisiert werden können. (Michael Hecht, Wolfram Schachinger, DER STANDARD, Printausgabe, 1.2.2012)
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Mittwoch, 30. Mai 2012
Tabuzonen für Windkraft-Anlagen
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, 30. Mai 2012
Der lange Weg zum Stromnetz der Zukunft
Stromleitungen
Bislang bestehen die Höchstspannungsnetze nach Angaben der Bundesnetzagentur ausschließlich aus Überlandleitungen. Diese sind vergleichsweise kostengünstig und einfach zu warten. Nachteil ist allerdings, dass sie das Landschaftsbild durch ihre Größe beeinträchtigen und Tiere verschrecken können. Zudem sind sie witterungsanfällig. Derzeit wird auch die Verlegung unterirdischer Erdkabel erprobt. Diese sind zwar wetterunempfindlich und stören nicht in der Landschaft. Dafür ist das Verlegen aufwändig, Reparaturen kompliziert sowie die Kosten deutlich höher.
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Dienstag, 29. Mai 2012
AK Energie-Preismonitoring: Strom ist viel zu teuer!
Wien (OTS) – Runter mit den Strompreisen! Das fordert die AK aufgrund ihres aktuellen Energie-Preismonitorings (ohne Steuern und Netzkosten)
Ab 1. Juli kommt eine neue Ökostrom-Förderung. Die bisherigen Ökostrom-Förderkosten werden nicht mehr durch die Energielieferanten über den Energiepreis eingehoben, sondern als Zuschlag zu den Netztarifen. Der reine Energiepreis muss billiger werden – sofort, ab 1. Juli, verlangt die AK. “Es darf keinesfalls sein, dass die Konsumenten doppelt zahlen – den neuen Ökostrom-Zuschlag zu den Netztarifen und weiterhin den teureren Energiepreis”, warnt Pezenka.
quelle: http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20120424_OTS0064/ak-energie-preismonitoring-strom-ist-viel-zu-teuer-1
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, 29. Mai 2012
Verpflichtung zum Abbau
Kernpunkt in Scheuchs Verordnung wird eine Sichtbarkeitsgrenze. Außerhalb eines Radius von 25 Kilometern soll das Windrad praktisch kaum sichtbar sein. Zudem gibt es das Gedankenspiel, die Anlagen nur auf 25 oder 30 Jahre befristet zu genehmigen. Durch Bankgarantien der Errichtergesellschaften wäre dann auch der Abbau garantiert… (quelle: kleine zeitung)
Die Sichtbarkeitsgrenze wäre ja ein netter Ansatz, aber wenn nur dies der Kernpunkt der Verordnung ist … und was es mit Bankgarantien und Rücklagen auf sich hat, … habe voriges Jahr eine Insolvenz “erlebt”, wo es keine Rücklagen mehr gab.
Michi S.
Sonntag, 27. Mai 2012
Das Comeback der Kohlekraftwerke
“Wir werden eine ganze Reihe von Gas- und Kohlekraftwerken bauen müssen – möglicherweise mehr, als wir zunächst dachten”, so Brüderle. Der frühere Bundeswirtschaftsminister warf den Bundesländern vor, ohne Rücksicht auf Klimaschutz und Liefersicherheit eine autarke Energieversorgung anzustreben.
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, 27. Mai 2012
Koalitionspolitiker zweifeln an Umsetzung der Energiewende
D: Zu langsam, zu teuer, schlecht geplant: Die schwarz-gelbe Koalition streitet plötzlich wieder über die Energiewende. Auch aus der Wirtschaft kommt Kritik an der Regierung.
In der Regierungskoalition wachsen die Zweifel an einer raschen Umsetzung der Energiewende. CDU- und FDP-Politiker kritisieren beispielsweise, dass es beim Ausbau der Stromnetze kaum vorangeht. Unionsfraktionsvize Michael Fuchs (CDU) sagte der Welt am Sonntag, bisher reduziere sich die Energiewende darauf, “dass wir die Atomkraftwerke abschalten wollen, aber die Konsequenzen nicht zu Ende gedacht haben”. Es könne durchaus sein, “dass das eine oder andere AKW doch länger laufen muss als geplant”.
FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle sagte, möglicherweise müssten mehr Gas- und Kohlekraftwerke als zunächst gedacht gebaut werden. “Es kann ja nicht sein, dass wird unsere Kernkraftwerke abschalten und dann Atomstrom aus Frankreich oder Tschechien importieren.” Zudem müssen laut Brüderle mehr als 4.000 Kilometer neue Stromleitungen gebaut werden. “Es wird teuer für den Bürger”, sagte Brüderle. Auch Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) sagte, Gas und Kohle müssten auf dem Weg zu dem Ziel, im Jahr 2050 vier Fünftel des Stroms aus erneuerbaren Energien zu gewinnen, Lücken schließen.
gesamter Artikel: http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-05/energiewende-koalition-umsetzung
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Samstag, 26. Mai 2012
100 Prozent Ökostrom –
aber nur für ein paar Stunden
D: An Pfingstmontag könnte ein lang gehegter Traum der Ökostromer in Erfüllung gehen: Einen Tag lang wird vielleicht zum ersten Mal der gesamten deutschen Strombedarf fast ausschließlich mit Solar- und Windkraftanlagen gedeckt werden können – zumindest ein paar Stunden lang. 100 Prozent Ökostrom im Netz – hat die Energiewende schon funktioniert?
Nicht ganz. Hinter dem Ökowunder steht ein Ausnahmetatbestand: Pfingstmontag ist der Tag im Jahr, an dem die Stromnachfrage in Deutschland traditionell am geringsten ist. Weil die Industrie stillsteht, das Wetter meist gut ist und alle Welt ins Grüne fährt, ist der Bedarf an Kilowattstunden extrem niedrig:
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Freitag, 25. Mai 2012
Sattelberg-Entscheidung im Herbst
BOZEN (cia). Am 22. Mai einigten sich Windparkgegner und Projektbetreiber WPP1 AG vor dem Verwaltungsgericht in Bozen auf eine beschleunigte Behandlung des Sachverhaltes rund um den beanstandeten Beschluss der Südtiroler Landesregierung zur Errichtung von insgesamt 19 Windkraftanlagen am Sattelberg.
Der ÖAV, die Gemeinde Gries am Brenner und der WWF Italia hatten Rekurs gegen den Beschluss vom 14. Oktober 2011 eingereicht.
Bei der Verhandlung ging es um eine einstweilige Verfügung, die den sofortigen Baubeginn verhindern hätte können. Da ein Baubeginn, auch aus bautechnischen und witterungsbedingten Gründen, erst im nächsten Jahr möglich sein wird, entschied sich das Gericht im Einvernehmen mit den Parteien für eine beschleunigte Behandlung des Sachverhaltes.
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