Freitag, 31. August 2012
Energiewende verhilft Braunkohle zu Comeback
Es ist paradox: Mit der Energiewende ist zwar die Atomkraft auf dem Rückzug, dafür wird aber ausgerechnet Braunkohle zu Deutschlands wichtigstem Stromlieferanten. Für die deutsche Klimabilanz ist der Trend zur Braunkohle verheerend.
Die Braunkohle erlebt in Deutschland eine Renaissance. 2011 wurde rund ein Viertel des Stroms mit dem besonders klimaschädlichen Material erzeugt. Der Verbrauch legte um 3,3 Prozent zu. Damit war die Braunkohle Stromlieferant Nummer eins. Alle anderen Energieträger – bis auf die Erneuerbaren – brachen teils drastisch ein. Dies geht aus Daten der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (Ageb) hervor.
Damit erleidet die Energiewende einen deutlichen Rückschlag. Mit der Reform wollte die Bundesregierung unter anderem umweltfreundlicher Strom produzieren. Nun stellt sich heraus, dass die Stromlücke, die durch die Abschaltung von acht Kernkraftwerken im Zuge der Energiewende entstand, zu großen Teilen durch Braunkohle gefüllt wird.
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Dienstag, 28. August 2012
Windige Geschäfte
Quelle: Presse 08/2012
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Montag, 27. August 2012
Naturschauspiel in Hollabrunn:
Da staunten einige Hollabrunner, als sie verschlafen aus dem Fenster lugten:
Das gibt´s doch nicht – bei uns, mitten in der Stadt?
Tip_Hollabrunn_2012_08_Storch.pdf
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Mittwoch, 15. August 2012
Das schmutzige Geheimnis der Energiewende
Langsam kommt es ans Licht: Die Energiewende stockt nicht nur, sondern offenbart gleichzeitig ein gut gehütetes Geheimnis Sie ist eines der größten Umverteilungsprogramme von unten nach oben seit Langem.
Wenn Sie also das nächste Mal ein Windrad sehen, denken Sie nicht: Das ist schön oder hässlich. Oder sauber oder störend. Denken Sie einfach: Glückwunsch! Da ist jemand verdammt reich geworden. (weiterlesen…)
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Sonntag, 12. August 2012
Windräder und Fledermäuse: Opfer
Fledermäuse werden von Windrädern nicht etwa “zerhäckselt”. Sie sterben vielmehr an einem sogenannten Barrotrauma.
Windkraftanlagen können nicht nur lokal Auswirkungen haben; bisweilen zeigen sie auch Folgen für weit entfernte Ökosysteme. Forscher des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin konnten nachweisen, dass Fledermäuse, die an Windrädern in Deutschland zu Tode kommen, vor allem aus dem osteuropäischen Raum stammen.
Die Forscher untersuchten vier Fledermausarten, die regelmäßig an Windkraftanlagen in Deutschland verunglücken. Sie führten ihre Untersuchung an Standorten in vier Bundesländern durch. Fledermäuse sind von besonderem Interesse, weil sie eine wichtige regulierende Funktion für Ökosysteme haben und Populationen von Schadinsekten in Schach halten. Außerdem ziehen viele Arten im Frühjahr und Herbst zwischen Fortpflanzungs- und Überwinterungsgebieten durch ganz Europa.
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Freitag, 10. August 2012
Was bedeutet eigentlich klimaneutral?
Es werden die CO2-Emissionen aller Aktivitäten (wie Fahrt zur Arbeitststääte, Heizkosten, Stromverbrauch, …..) innerhalb eines Jahres mittels einer Studie festgestellt.
Nun wird versucht diese entstehenden Emissionen an einer anderen Stelle -irgendwo auf der Welt – “theoretisch einzusparen”. Es wird also z. B. ein Wasserkraftwerk oder ein Windpark in Guatemala gebaut und man kann dann daraus Emissionsminderungszertifikate kaufen. Und schon hat man irgendwo in Europa 1:1 seine CO2 Bilanz auf dem Papier neutralisiert. Oder lässt eben fleissig eigene Windkraftanlagen bauen, dann muss man ja nicht sooo viele Zertifikate einkaufen. Das alles kommt ja so viel billiger, als das Kyoto-Ziel zu verfehlen und Strafe für nicht erreichte Ziele zu zahlen.
Sogar Atom- und Kohlekraftwerke können also klimaneutral bilanzieren.
Strom oder CO2 einsparen muss man auch nicht mehr …
Super System, oder?
PS: Finanziert wird das übrigens von jedem Einzelnen von uns – über die Stromrechnung:
Nach § 19 Ökostromgesetz sind alle am österreichischen Strommarkt tätigen Stromhändler zur Abnahme einer bestimmten Menge Ökostrom zu einem erhöhten Einkaufspreis verpflichtet. Der Differenzbetrag zum Marktpreis ergibt den “Aufschlag Ökostrom”, den die Ökobilanzgruppe zur Förderung österreichischer Ökostromerzeugung verwendet.
(Quelle: Energie AG)
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, 10. August 2012
Windkraft-Volksbefragung für ungültig erklärt
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, 10. August 2012
2.500 KW und eine Steckdose – Augen auf: Windkraft in Lappland
Aktuelle Entwicklungen in Lappland: In vielen Kommunen in Västerbotten spriessen derzeit die Windkraftwerke wie Unkraut aus dem Boden.
Am Rande noch ein Tipp für Urlauber, Auswanderer und Hauskäufer: Wenn Sie Ruhe und Natur lieben, sollten Sie sich vor Ihrem Lapplandurlaub, bzw. Ihrem Immobilienerwerb einen Überblick über die Windkraftsituation im Zielgebiet verschaffen. Die Windräder produzieren nämlich nicht nur Strom, sondern auch jede Menge Krach…
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Mittwoch, 8. August 2012
CO2-Speicher Eichenwald
Ökosystem Eiche
Das durch die Technische Universität München geleitete Wissenschaftsprojekt soll das „Ökosystem Eiche“ erforschen. Eichen bilden einen wertvollen Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Außerdem speichern die Laubbäume in hohem Maß Kohlenstoff. Eichenwälder wirken als so genannte CO2-Senke. Das Forschungslabor Eichenwald untersucht nun die Wechselwirkungen zwischen den Lebensbedingungen des Baumes, seinem CO2-Bindungspotenzial und der durch ihn geschaffenen biologischen Vielfalt.
http://www.audi.at/unternehmen/nachhaltigkeit/forschungsinitiative_eichenwald/, Bild: Lutz-pixelio.de
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