Freitag, 2. November 2012
Freud und Leid mit Ökostrom-Tarifen
Branche gibt sich einigermaßen zufrieden
Wien – Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner hat die neue Ökostrom-Tarifverordnung erlassen. Damit würden “wirtschaftlich sinnvolle Projekte auf dem Weg zur Marktreife” unterstützt und der Anteil erneuerbarer Energien ausgebaut. Gleichzeitig behalte man die Kostenbelastung für die Stromkonsumenten im Auge, erklärte der Ressortchef.
Die Förderungen für Neuanlagen starten mit 50 Mio. Euro im ersten Jahr und sinken um jährlich eine Mio. Euro auf letztlich 40 Mio. Euro im Jahr. Die Förderungen werden über einen Zuschlag auf die Stromrechnung vor allen von Haushalten finanziert. Während ein durchschnittlicher Haushalt in Deutschland heuer rund 144 Euro an Ökostromkosten zahlt, sind es in Österreich circa 36 Euro. In Österreich nehmen die Kosten bis 2015 noch zu, der Zuwachs werde sich aber danach aufgrund des Ablaufes der Förderfrist für viele ältere Anlagen kontinuierlich verflachen, rechnet Mitterlehner vor.
Die IG Windkraft freut sich über “stabile Rahmenbedingungen”, die damit geschaffen worden seien. “Damit können in Österreich Windräder an den besten Windstandorten umgesetzt werden” heißt es. Für schlechtere Standorte werde der Ausbau hingegen schwierig, weil die Tarife abgesenkt wurden.
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, 2. November 2012
Wird die Öko-Energie zum Fluch?
In Wäldern, die noch eine naturnahe Lebensfülle haben, darf so etwas nicht sein. Die Gesellschaft muss begreifen, dass Landschaften mit großer Lebensfülle, der Ruhe und Weite als Erholungs- und Stabilisierungsräume zu erhalten sind.
Interview mit Michael Succow
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Dienstag, 23. Oktober 2012
Blume des Jahres 2013:
Das Leberblümchen, das in der Krautschicht alter Buchen- und Eichenwälder vorkommt
Das blau blühende Leberblümchen ist eine besonders geschützte Pflanzenart und breitet sich nur langsam aus. Es darf weder gepflückt noch ausgegraben werden.
In Hamburg ist die Blume des Jahres 2013 gekürt worden: das blaue Leberblümchen. Früher war es weit verbreitet, heute kommt es aufgrund seiner anspruchsvollen Standortwahl nur noch selten vor.
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Donnerstag, 18. Oktober 2012
Das Bewusstsein für den Hollabrunner Wald …
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Dienstag, 9. Oktober 2012
Wald ist kein Thema
„Wir haben als Gemeinde gesagt, dass wir keine Windräder im Wald haben wollen.”
Standort Wald für die KEM-Gemeinden kein Thema
OBERFELLABRUNN / 2030 sollen die Mitgliedergemeinden der Klima- und Energiemodellregion um Hollabrunn (KEM) energieautark sein. (weiterlesen…)
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, 9. Oktober 2012
WALD-ER-WANDERUNG
Treffpunkt Biohof, es regnet, die Frisur hält … Mit leichtem Nieseln begann die Wanderung. Trotz Sturm und “Querregen” lauschten Interessierte dem Erklärungen zu den Kreisgräben. von Prof. Hasenhündl. Auf Grund des immer stärker werdenden Sturmes wurde die Wanderung abgebrochen. Völlig duchnässt gab es danach Stärkung beim Porrauer Sturmfest.
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Montag, 8. Oktober 2012
Wie Windräder platziert werden sollten, damit sie nicht zur Vogelfalle werden
Schweizer Untersuchung zeigt, dass Anordnung an möglichst wenigen Standorten Greifvögeln wie dem Rotmilan das Leben rettet
Zürich – Greifvögel gehören zu den häufigsten Opfern von Windenergieanlagen. Eine Studie der Vogelwarte Sempach zeigt aber, dass sich die großen Vögel seltener tödliche Verletzungen an Rotorblättern zuziehen, wenn Windräder in Windparks gruppiert werden.
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Donnerstag, 4. Oktober 2012
Bruder Baum kriegt die Krise
Gespart wird dort, wo der geringste Widerstand droht: bei der Umwelt.
Nicht nur in Österreich
Neun Milliarden Euro für erneuerbare Energien. Schon heute so viel Ökostrom, dass kein Privathaushalt die Luft verpesten muss. Die Energiewende ist – fast – geschafft. Allerdings nicht in Österreich, sondern etwa 140 Kilometer westlich der österreichischen Staatsgrenze.
Während das von einem roten Oberbürgermeister und seinem grünen Vize regierte München der Wirtschaftskrise mit noch mehr Umweltschutz begegnet, wird Österreichs ruckelnde Wirtschaft zum Klimakiller. “Wir haben in den letzten Jahren die Umweltförderungen bewusst ausgedehnt”, sagt Münchens Dritter Bürgermeister Hep Monatzeder (Grüne), “weil das die Konjunktur am stärksten ankurbelt”. Alternative Energien wurden konsequent gefördert (weiterlesen…)
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, 4. Oktober 2012
Boltz: “E-Autos sind bei heutigem Strommix Kohleautos”
Den Hype um das Elektroauto hält Österreichs Energieregulator Walter Boltz aus ökologischer Sicht für bedenklich
STANDARD: 2020 sollen laut Regierung und Industrie bis zu 250.000 Elektroautos auf Österreichs Straßen unterwegs sein. Realistisch?
Boltz: Völlig überzogen. Ende Mai waren laut Statistik Austria gerade einmal 1200 Elektroautos angemeldet. Die heutigen Autos sind so teuer und unattraktiv, dass die Verkaufszahlen so sind, wie sie sind. Das E-Mobil ist zumindest die nächsten 20 Jahre nicht die Lösung des Verkehrsproblems – im Gegenteil. Elektroautos verstellen den Blick auf das Wesentliche.
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