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Das ist ja eine tolle Perspektive!

Strom aus dem Ausland ist billiger, deshalb wird der Ököstrom für uns nicht ganz so teuer.
Klar, wir kaufen dann Atomstrom, z.B aus Frankreich, wo 80 % der Stromversorgung aus Atomkraft produziert wird oder aus Belgien und Tschechien deren Atomkraftwerke in Grenznähe stehen oder aus Polen, wo in Grenznähe ein neues AKW gebaut wird.
Alle freuen sich ihre Überschüsse an uns verkaufen zu können, damit unser Ököstrom für uns billiger wird. An Abschaltung denkt dabei erst recht niemand mehr.
Deutschlands AKW werden abgeschaltet um auf die unsichereren AKW aus dem Ausland, dazu viele in Grenznähe, umzusteigen.
Dafür pflastern wir unsere Landschaften mit überdimensionalen Windrädern und Überlandleitungsmasten zu. Die Kosten des däfür notwendigen Netzausbaus sind dabei noch gar nicht berücksichtigt. Die vielfach entstehenden und jetzt schon vorhandenen örtlichen Verzögerungen durch Bürgerinitiativen mit tatkräftiger Unterstützung der Grünen, ebenfalls nicht.
Alles zum Nulltarif zu haben, weil der Strom aus dem Ausland so billig ist. Fragt sich nur, wie lange das gutgeht.
Spätestens wenn wir darauf angewiesen sind, wird sich diese Preispolitik ändern. Stichwort: Angebot und Nachfrage – und die ganze schöne Rechnung bricht zusammen…
Wie teuer wird es wohl dann für den Bürger und die auf Strom angewiesene Industrie?
Wer trägt die Kosten für die zusätzlichen Arbeitslosen durch Firmenabwanderung ins Ausland mit billigerem Strom?
von joergel | #27

(Kommentar zu folgendem Artikel: Röttgen verspricht, dass der Strom kaum teurer wird. Nach Einschätzung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) wird der beschleunigte Umbau der Energiesystems die deutsche Energiewirtschaft bis zu 200 Milliarden Euro kosten. „Der Investitionsbedarf liegt bei maximal 200 Milliarden Euro in den kommenden zehn Jahren“, sagte DIW-Energie-Expertin Claudia Kemfert der „Rheinischen Post“. Dennoch werde sich der Strompreis für Verbraucher und Industrie „nur leicht erhöhen, da es genauso viele preissteigernde wie preissenkende Wirkungen gibt“, sagte Kemfert. Die Investitionen würden Strom tendenziell verteuern. „Doch die Importe wirken preissenkend, da der Strom aus dem Ausland billiger ist. Auch die Zunahme des Wettbewerbs könnte sich senkend auf den Preis auswirken“, sagte Kemfert. <<
http://www.derwesten.de/politik/roettgen-verspricht-dass-strom-kaum-teurer-wird-id4538297.html / Foto: dpda)

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