Streichbare Solarzellen entwickelt
Forschungserfolge in den USA und Kanada gelungen
Notre Dame/Toronto (pte017/22.12.2011/13:30) – Forscher der University of Notre Dame http://nd.edu haben eine Farbe entwickelt, die über leitfähigen Untergrund Strom aus Sonnenlicht erzeugen kann. Diese ist günstig herzustellen und ohne Spezial-Equipment auftragbar und soll eine Alternative zu Silizium-basierten Solarmodulen bieten. Auch in Kanada wird an einer ähnlichen Technologie gearbeitet. Saudi-Arabische Interessenten sprechen bereits von einem “Game Changer” in Sachen Energiegewinnung und fördern das Projekt der University of Toronto http://utoronto.ca mit zehn Mio. Dollar.
Nanopartikel als Schlüssel
“Die Farbe kann günstig in großen Mengen hergestellt werden. Wenn es uns gelingt, die Energieausbeute etwas zu steigern, könnten wir zukünftig einen wichtigen Beitrag zur Deckung des Strombedarfs leisten.” Die Forschung unter wird vom US-Energieministerium finanziert.
Kanadisches Projekt erhält Finanzspritze
An streichbarer Photovoltaik-Technologie forscht auch Ted Sargent von der University of Toronto. Auch er setzt auf Quantum Dots. Diese werden zu einem kalkulierten Preis von 15 bis 20 Dollar pro Quadratmeter Streichfläche auf Glas-Wafern verteilt. Dem Vernehmen nach konnte hiermit bereits eine Stromausbeute von sechs Prozent realisiert werden. Die Nanopartikel sollen massenhaft hergestellt und an verschiedensten Oberflächen angebracht werden können.
Das Projekt erhielt kürzlich ein Backing in der Höhe von zehn Mio. Dollar (ca. 7,65 Mio. Euro) im Rahmen einer fünfjährigen Kooperation mit der König-Abdullah-Universität für Wissenschaft und Technologie in Thuwal. Die Zusammenarbeit läuft bereits seit 2008.
Dort sprechen Interessenten von einem “Game Changer” und erwarben die Lizenzrechte für die Nutzung der Technologie in 38 nordafrikanischen und asiatischen Ländern, darunter Indien, sowie Russland. Konkrete Pläne für kommerzielle Umsetzungen gibt es noch keine, da man auch hier noch den Fortschritt der Entwicklung abwarten muss.
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