Donnerstag, 23. Mai 2013
23. 5. 2013, Termin Landeshauptmann
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, 23. Mai 2013
Wind um Windradzonen im niederösterreichischen Landtag
Pölten/Wien – Ganz Niederösterreich soll künftig in Eignungs- und Sperrzonen für Windräder eingeteilt sein, der Landtag stellte bei der ersten Arbeitssitzung nach der Wahl am Donnerstag dafür die Weichen. “Für eine geordnete Vorgangsweise” stehe die entsprechende Änderung des Raumordnungsgesetzes, sagte VP-Abgeordneter Franz Rennhofer. Spätestens in einem Jahr solle es so weit sein, wenn möglich auch früher. Bis Ende 2013 gilt als Ziel.
Bezüglich des Zeitplans bestehen vonseiten der Grünen und der Windkraftbetreiber offenbar Zweifel: Die grüne Abgeordnete Helga Krismer sagte im Landtag, sie sei “gespannt, ob sich das ausgeht”, wegen der dafür nötigen Detailplanung. Das Burgenland habe dafür vier Jahre gebraucht.
Drängen auf rasches Vorgehen der Windkraftlobby
Die Windkraftlobby drängt seit Bekanntwerden der Zonierungspläne auf ein rasches Vorgehen. Die Zonen müssten spätestens 2013 feststehen, hieß es am Donnerstag einmal mehr in einer Aussendung der IG Windkraft.
Bis es so weit ist, werden keine neuen Projekte genehmigt.
In der ersten vor der Sitzung eingebrachten Vorlage zum Gesetzesvorschlag hatte überraschend gestanden, das Raumordnungsprogramm sei “binnen zwei Jahren” zu erlassen. In einer neuen Fassung war diese Spanne aber auf ein Jahr geschrumpft.
http://derstandard.at/1369264167499/Wind-um-Windradzonen-im-niederoesterreichischen-Landtag
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, 23. Mai 2013
IG Weinviertel / IG Waldviertel Kundgebung St. Pölten 23. Mai
aktuelles
, 23. Mai 2013
Windkraftgegner: Demo vor Landhaus und Empfang bei LH Pröll
ST. PÖLTEN/WEINVIERTEL/WALDVIERTEL(wp)/23. Mai. 2013. Gegen den Wildwuchs von Windrädern in schützenswerten Kulturlandschaften traten heute Vertreter von Bürgerinitiativen aus dem Wald- und Weinviertel vor dem St. Pöltner Landhaus auf. Leopold Dungl, Sprecher der Bürgerinitiativen: “Wir sind nicht Windenergiegegner, aber wir haben etwas gegen die Verschandelung unseres Lebensraums durch eine enorm steigende Dichte von Windrädern die zudem immer höher gebaut werden”.
Bürgermeister würden immer öfter mit der Verlockung von Einnahmen für die Kommune geködert, wenn sie auf Gemeindegebiet Windräder genehmigen.
Im Anschluss an die Demonstration wurde eine Abordnung der Windkraftgegner von Landeshauptmann Pröll empfangen, der ihnen Unterstützung für deren Anliegen versprach und sich in der Grundhaltung gegen Wildwuchs von Windrädern “an einer Front” wähnt. Außerdem wolle er, Pröll, die Initiative in der Erarbeitung von Richtlinien einbinden. Allerdings sei weiterhin am Ziel, bis zum Jahr 2020 die Hälfte der Energie aus erneuerbaren Quellen zu beziehen, festzuhalten. Windenergie sei dabei ein wesentlicher Bestandteil, allerdings sei diese nur an Orten zu gewinnen, wo dies effizient und sinnvoll möglich und Mensch und Natur zuträglich sei.
Details vom Empfang bei Pröll: siehe Video + gesamter Artikel: http://www.meinbezirk.at/sankt-poelten/politik/windkraftgegner-demo-vor-landhaus-und-empfang-bei-lh-proell-d578389.html
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, 23. Mai 2013
PRIVATEIGENTUM
Lieber Artikelschreiber : Am Golfplatz Schönborn gibt es zwischen 1. und 2. Abschlag keine Möglichkeit spazieren zu gehen. Eigentlich habe ich in mehr als 20 Jahren auf dem gesamten Golfgelände nie einen Spaziergänger gesehen, den der Golfplatz ist PRIVATEIGENTUM !!!!
Den Protest gegen die vertrottelten und die Umwelt verschandelten Windkrafträder kann ich nur unterstützen.
Der sogenannte grüne Strom kostet nur 10mal so viel, und dient nur der Gewinnoptimierung von Spekulanten welche idiotische Förderungen dafür einstecken. .
Xillo Mirko, 22.5.2013, Kurier
Mittwoch, 22. Mai 2013
HaHaHa!
Dieses Raumordnungskonzept ist ein Schlag ins Gesicht aller, die den größten Eichenmischwald von Mitteleuropa kennen, lieben und nutzen, um Kraft für den Alltag zu schöpfen.
In diesem Entwurf ernsthaft festzustellen, dass ein Golfplatz – gerade im einkommenschächsten Bezirk von NÖ – eine Erholungsmöglichkeit für die Bevölkerung darstellt, ist reinster Hohn! Interessanterweise scheiden aus diesem Grund die Potentialflächen für Windkraft, die sich im Umkreis des Schloss Schönborn und so auch des Golfplatzes befinden, aus – weil dieser eben das angebliche Erholungsgebiet ist! HAHAHA, kann man da nur sagen. Es ist vollkommen klar, welche Kräfte hier die Finger im Spiel haben.
Es ist eine Schande, dass es solche Zustände in einem Staat wie Österreich geben kann und das solche Leute, die so etwas einfädeln, nicht dafür belangt werden.
Maier Andi, Kurier 21.5.2013
, 22. Mai 2013
Demonstration gegen „Witzgutachten”
Picknick am Golfplatz | Am Samstag tummelten sich in Schönborn nicht nur Golfer, sondern auch demonstrierende Waldschützer.
GÖLLERSDORF | Das örtliche Entwicklungskonzept, das noch bis 3. Juni im Göllersdorfer Gemeindeamt aufliegt, erregt die Gemüter. Vor allem die des Waldschutzteams.
Ausschlaggebend für den Ärger sind besonders zwei Punkte: Erstens, der Hollabrunner Wald wird in dem Gutachten als technogen vorbelasteter Bereich bezeichnet. Grund dafür seien Stromleitungen, die Trassen der Nordwestbahn bzw. Schnellbahn sowie die Weinvierlter Schnellstraße S3 und, nicht zu vergessen: Die bestehenden Windkraftanlagen östlich von Dietersdorf – am „Lagen Berg“ – und jenes in Aspersdorf.
Der zweite Punkt, den die Waldschützer als lächerlich bezeichnen, ist folgender: Einen großen Teil des örtlichen wie regionalen Bedarfs an Freizeit-, Erholungs- und touristischen Einrichtungen deckt der Golfplatz beim Schloss Schönborn ab.
Darum sei es möglich, im Wald Windkraftanlagen zu errichten, rund um den Golfplatz jedoch nicht. „War der überhaupt schon einmal in Göllersdorf?“, fragt sich Helmut Summerer, Obmannstellvertreter der Waldschützer.
Erholung am Golfplatz nur für Mitglieder
Artikel
, 22. Mai 2013
PA 2013-05-22
Empörte BürgerInnen bei Protest-Picknick:
Raumordnungsentwurf der Gemeinde Göllersdorf weist Hollabrunner Wald
als Industriezone aus und den Golfplatz Schönborn als Naherholungsgebiet –
die Bevölkerung muss trotzdem draußen bleiben!
An die 200 Personen, darunter auch Vertreter der Bürgerinitiative Waldschutz, dem Verein „Freunde des Hollabrunner Waldes“ sowie der IG Weinviertel, versammelten sich am Samstag, 18. Mai, mit „Kind und Kegel“ zu einem Protest-Picknick beim Golfplatz Schönborn, um ein erfolgreiches Zeichen gegen dieses realitätsfremde „Witzgutachten“ zu setzen.
Während es im Raumordnungsentwurf heißt, „einen großen Teil des örtlichen wie regionalen Bedarfs an Freizeit-, Erholungs- und touristischen Einrichtungen deckt der Golfplatz beim Schloss Schönborn ab“, musste das „gemeine Volk“ dennoch draußen bleiben: Das Betreten der Golfplatzanlage war verboten, auch der Zutritt zum sonst öffentlichen Restaurant vor Ort wurde durch Security-Personal verwehrt. Die friedlichen „Picknicker“ mussten sich mit der öffentlichen Straße begnügen, das Polizeiaufgebot ließ ebenso wenig Erholungsstimmung aufkommen.
Presse
, 22. Mai 2013
Fotos vom Picknick
aktuelles
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