Dienstag, 3. April 2012
Neues altes Ergebnis
WINDPARK IM WALD /
Porrauer und Bergauer stimmten ab wie zuletzt:
Gemeinde soll Fläche für Windpark nicht umwidmen.
GÖLLERSDORF / „Im April werden wir schauen müssen, was wir mit dem neuen Ergebnis machen“, sagte Bürgermeister Josef Reinwein am Ende der Gemeinderatssitzung am Mittwochabend. Das neue Ergebnis der Volksbefragung in Bergau und Porrau ist klar: „Nein“ zum geplanten Windpark sagen 105 Bergauer und 83 Porrauer. Zu einem „Ja“ ließen sich 43 (Bergau) bzw. zehn (Porrau) Personen hinreißen.
Überrascht von diesem Ergebnis zeigte sich in der Gemeindestube niemand. Denn viel Unterschied zur Befragung im November des Vorjahres gibt es nicht (siehe Grafik)
, 3. April 2012
Top, die Wald-Wette gilt …
Im Nachhinein lässt es sich leicht g‘scheit sein, aber ganz ehrlich: Jede Minute und jeder Cent, den die Windkraft Simonsfeld in die neuerliche Volksbefragung in Bergau und Porrau investiert hat, war ein Schuss in den Ofen. Das Klosterneuburger Büro, das für die realitätsnahe Darstellung der Windräder kassiert hat, darf sich die Hände reiben. Windkraft-Chef Steininger konnte bei den Präsentationen nicht aus seiner Haut und hat die Gegner weiter angestachelt. Das Ergebnis ist dasselbe wie vorher. Das war nicht schwer zu erraten. Kein Wettbüro der Welt hätte angesichts der festgefahrenen Meinungen hier Quoten angeboten.
, 3. April 2012
Göllersdorfer Windpark: Kein Hollabrunner Veto!
HOLLABRUNNER WALD / Bürgermeister prüft Widmung in ein Erholungsgebiet und respektiert die Göllersdorfer Entscheidung.
HOLLABRUNN / Wird der Hollabrunner Wald ein Erholungswald? Die Mandatare im Gemeinderat sind sich zumindest einig, dass eine Umwidmung anzustreben ist. „Der Wald ist mehr als nur ein Nutzwald“, meinte auch ÖVP-Klubobmann Markus Ganzberger. Eine Resolution der FPÖ, die Umwidmung des Hollabrunner Waldes in ein Erholungsgebiet voranzutreiben und schnellstmöglich abzuschließen, wurde jedoch von der ÖVP in einem Gegenantrag umformuliert.
„Wir können den Antrag nicht 100-prozentig unterstützen, weil nicht klar ist, welchen Einfluss eine Umwidmung auf die Privateigentümer hat“, meinte Ganzberger, erntete dafür allerdings keinerlei Verständnis. „Ich verstehe die Vorbehalte nicht. Wir wollen verhindern, dass dort einmal eine Windkraftanlage steht. So etwas hat im Wald nichts verloren!“, stellte SPÖ-Fraktionsführer Werner Gössl klar.
, 3. April 2012
HOLLABRUNNER WALD / Bürgermeister prüft Widmung in ein Erholungsgebiet
HOLLABRUNN / Wird der Hollabrunner Wald ein Erholungswald? Die Mandatare im Gemeinderat sind sich zumindest einig, dass eine Umwidmung anzustreben ist. „Der Wald ist mehr als nur ein Nutzwald“, meinte auch ÖVP-Klubobmann Markus Ganzberger. Eine Resolution der FPÖ, die Umwidmung des Hollabrunner Waldes in ein Erholungsgebiet voranzutreiben und schnellstmöglich abzuschließen, wurde jedoch von der ÖVP in einem Gegenantrag umformuliert.
„Wir können den Antrag nicht 100-prozentig unterstützen, weil nicht klar ist, welchen Einfluss eine Umwidmung auf die Privateigentümer hat“, meinte Ganzberger, erntete dafür allerdings keinerlei Verständnis. „Ich verstehe die Vorbehalte nicht. Wir wollen verhindern, dass dort einmal eine Windkraftanlage steht. So etwas hat im Wald nichts verloren!“, stellte SPÖ-Fraktionsführer Werner Gössl klar.
Sonntag, 1. April 2012
Die Schutzwürdigkeit des Hollabrunner Waldes
Mit unserer Unterschriften-Aktion setzten wir uns für den Erhalt des Hollabrunner Waldes ohne Industrieeinbauten ein und entsprechen damit zugleich dem dringenden Bedarf, diesen einzigartigen Lebensraum mit seiner wundervollen Artenvielfalt von Fauna und Flora zu schützen.
Die Schutzwürdigkeit des Hollabrunner Waldes als letzten, zusammenhängenden Eichenmischwald Mitteleuropas in dieser Größe wird auch vom Naturschutzbund NÖ und BirdLife Österreich sowie dem aktuellen Naturschutzkonzept NÖ bestätigt. So werden im „Konzept zum Schutz von Lebensräumen und Arten in Niederösterreich“ (Mai 2011) ausdrücklich Schutzmaßnahmen für die Waldform unserer Region gefordert. „Durch diese soll erkennbar werden, in welchen Regionen in Niederösterreich und für welche Schutzgüter Projekte in Hinblick auf einen größtmöglichen Effekt für den Schutz von Lebensräumen und Arten umgesetzt werden sollen“, betont Umwelt-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf dort im Vorwort.
, 1. April 2012
ERGEBNIS DER VOLKSBEFRAGUNG
Donnerstag, 29. März 2012
Termin und Infos: Volksbefragung 1. April Bergau und Porrau
Bergau:
am Sonntag, 1. April 2012
9:00 Uhr – 11:00 Uhr
Gemeindekanzlei Bergau
Porrau:
Sonntag, 1. April 2012
9.30 Uhr – 11:00 Uhr
Gemeindekanzlei Porrau
Achtung: Jene, die am Sonntag nicht da sind, geben ihre Stimme
bis spätestens Freitag (30.3.2012), 12:00 Uhr, mittels Wahlkarte direkt am
Gemeindeamt Göllersdorf ab bzw. holen sich bis dahin eine Karte und werfen
sie bis spätestens Sonntag (1.4.2012), 6:30 Uhr im Gemeindebriefkasten ein.
, 29. März 2012
EARTH HOUR 2012: Am 31. März – Licht aus
Alle Landeshauptstädte schalten Wahrzeichen ab
Heute, am 31. März, ist es zum 6. Mal soweit.
WELTWEIT werden in tausenden Städten, Gemeinden, Schulen, Firmen und Privathaushalten die Lichter für eine Stunde, nämlich zwischen 20.30 und 21.30 Uhr, abgedreht.
„Mit der Earth Hour können alle Gemeinden, Unternehmen und alle Privatpersonen ein deutliches Zeichen für den Klimaschutz setzen“, sagt WWF-Sprecher Franko Petri.
Dienstag, 27. März 2012
Stellungnahme des LFA Fledermausschutz
zum Thema “Windenergie im Wald”
Das Land Nordrhein-Westfalen hat im Herbst 2012 den Entwurf eines Leitfadens für Windenergie im Wald vorgestellt. Auch wenn der LFA Fledermausschutz NRW den Einsatz von regenerativen Energien inklusive der Windenergie für dringend notwendig hält, muss bei der Anwendung doch auch auf andere Schutzgüter geachtet werden.
Der LFA hat daher eine Stellungnahme zur Windenergie im Wald in NRW erarbeitet. Nach derzeitigem Kenntnisstand kann der LFA Fledermausschutz NRW Windenergie im Wald nicht zustimmen.
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