Dienstag, 20. März 2012
Zum geplanten Windpark im Hollabrunner Wald
„Panik!”
Bauern, Jäger, Grundbesitzer fürchten Einschränkungen und Enteignungen und bekommen die Rechnung präsentiert, weil sie die bisherige Nutzung des Waldes zweckentfremden wollen …
, 20. März 2012
EU fördert Windräder mit 300 Metern Höhe
Es ist eine kleine Randnotiz in einer großen britischen Tageszeitung: Die nächste Generation Windräder darf 300 Meter hoch werden. Die EU fördert die Entwicklung. Zum Verständnis der Größe: Es ist etwa die doppelte Höhe des Kölner Doms.
Man kann für oder gegen Windkraft sein. Man sollte nur die Fakten kennen. Windenergie erzeugt Strom. Allerdings häufig dann, wenn er nicht gebraucht wird. Wenn in Europa in frostklaren Nächten im Winter extrem viel Strom benötigt wird, dann stehen Windräder halt still. In den USA verabschiedet man sich aus solchen und vielen anderen Gründen derzeit wieder von der Windenergie. Nicht nur in Hawaii rosten riesige Windparks vor sich hin. Immerhin schon 14.000 Windräder wurden in den USA jetzt wieder dauerhaft abgeschaltet,
Montag, 19. März 2012
Wieder: Windrad geht in Flammen auf
Offenbar war ein technischer Defekt der Auslöser für das Feuer
Eine Windkraftanlage in der Nähe von Basedow (Landkreis Uckermark) ist ausgebrannt.
Symbolfoto: brand_528144_original_R_by_Torsten Rempt_pixelio.de
Samstag, 17. März 2012
Kupferkonzern Aurubis fürchtet um sichere Stromversorgung
„Wir hier oben in Norddeutschland haben viel Windkraft, aber wenig Grundlastkraftwerke, die gleichmäßig und ohne Unterbrechung rund um die Uhr laufen“, so Konzernchef Peter Willbrandt.
„Die erneuerbaren Energien eröffnen uns viele Chancen“, sagte er auch in Hamburg. Allein ein Offshore-Windrad und die notwendigen Leitungen enthalten 25 bis 30 Tonnen Kupfer. Der Konzern befürchtet jedoch auch Probleme bei der Energiewende.
Freitag, 16. März 2012
Die Energiewende ist gescheitert
Die Rechnung der Energiewende kalkuliert mit vier Unbekannten. Die größte davon ist das Tempo des Netzausbaus. Weil es damit nicht vorangeht, hilft vielleicht nur noch die Notbremse: die Verstaatlichung der Netze.
, 16. März 2012
Sie steigen und steigen, die Stromkosten
Immer wieder wurden „Unkenrufe“ laut, dass die Stromanbieter gleich zum Beginn des neuen Jahres kräftig ihre Preise erhöhen würden. Und siehe da: sage und schreibe 200 Anbieter zogen ihre Preise tatsächlich rapide an.
So wurde bekannt, dass 178 weitere Energieversorger ihre Preise für Strom um bis zu 10 % erhöhen werden! (Der durchschnittliche Wert liegt in diesem Zusammenhang etwa bei 3 %.) Einige Anbieter gaben als Grund für den zum Teil immensen Kostenanstieg den erforderlichen Ausbau der Erneuerbaren Energien an,
Donnerstag, 15. März 2012
Netzauslastung – Windräder müssen immer häufiger abgeschaltet werden
Der nordostdeutsche Stromnetzbetreiber 50Hertz Transmission rechnet damit, dass immer häufiger Windräder zeitweise abgeschaltet werden müssen. Bereits im vergangenen Jahr seien an 45 Tagen Windräder vom Netz genommen worden, weil es sonst zusammengebrochen wäre. Andere Betreiber berichten Ähnliches.
Es werde deutlich mehr Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt als in Mitteldeutschland verbraucht werde.
, 15. März 2012
Windrad-Boom: Seltene Vögel sind in Gefahr
Fukushima lässt die Windkraftwerke im Weinviertel aus dem Boden sprießen. Doch jetzt schlagen die Vogelschützer Alarm.
Die Flaute in der Windkraft ist vorbei. Spätestens seit der Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima ist der grüne Strom aus Windrädern wieder in aller Munde. Im Weinviertel brach ein regelrechter Boom an Projekten aus. Zu den rund Hundert Windrädern sollen in den kommenden Jahren Dutzende hinzukommen. Doch jetzt steigen die Naturschützer auf die Bremse. Sie fürchten, dass etliche heimische Vogelarten in und unter die Räder kommen könnten. Die Nord-Süd sowie die West-Ost-Flugrouten der Zugvögel sind in Gefahr.
Für Naturschutz-Experten Gabor Wichmann von „Bird Life“ ist das Weinviertel eine richtige Drehscheibe im europäischen Vogelflug. „Ein unheimlich attraktiver Rastplatz. Hier lassen sich Tausende Vögel nieder“, sagt Gabor. Aber auch der Ernstbrunner Wald sowie die March-Au haben für den Vogelzug eine überregionale Bedeutung.
Mittwoch, 14. März 2012
Bei Windkraft ist Augenmaß gefragt
Die Energiewende hat das Denken, Planen und Investieren voll im Griff. Es herrscht „Goldgräberstimmung!“ Wer es wagt, dazu etwas Kritisches oder Nachdenkliches zu äußern, wird rasch als „Ewig Gestriger“ abgekanzelt.
…..Niemand bezweifelt, dass wir eine Energiewende brauchen und nach neuen Wegen suchen müssen. Das kann und darf aber nicht bedeuten, dass wir gnadenlos und ohne Bedenken unsere wertvolle Landschaft mit Windrädern verunstalten und mit riesigen Photovoltaikanlagen zupflastern. Augenmaß ist gefragt, Sondergebiete müssen ausgewiesen werden, schützenswerte Ortsbilder müssen außen vor bleiben.
Windräder in Waldgebiete zu stellen, ist ein unverantwortlicher Missbrauch.
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