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Freitag, 11. November 2011

Brief von Naturschutzbund NÖ an Dr. Pernkopf

Keine  Windkraftanlagen im Ernstbrunner Wald!

      NB-NOE – Brief als PDF

Sehr geehrter Herr Landesrat,

wir haben über den geplanten Bau eines Windparks im Ernstbrunner Wald im Gemeindegebiet
von Göllersdorf erfahren. Es handelt sich um einen weiteren Versuch, in diesem Gebiet Wind-
kraftanlagen zu errichten. Das vor geraumer Zeit geplante Projekt ist unter anderem wegen
Bedenken seitens des Naturschutzes nicht realisiert worden. Es ist daher unverständlich, dass
nun wieder und mit großem Aufwand (siehe http://www.windpark-goellersdorf.at) für einen
Windpark im Gebiet geworben wird.   (weiterlesen…)


 

Donnerstag, 3. November 2011

Von 1.250 Haushalten zu 0,008%

Von 1.250 Haushalten zu 0,008% des Gesamtenergiebedarfes Österreichs

Rund 20% des österreichischen Energieverbrauches ist in Form von elektrischer Energie. Davon werden wiederum nur rund 20% in den Haushalten verbraucht. Und 20% von 20% sind matte 4%. (weiterlesen…)


 

Dienstag, 18. Oktober 2011

Aufgedeckt

Meinungsforschung

Es wurden Ergebnisse einer Meinungsumfage veröffentlicht (Karmasin), dass 77% für die Windkraft wären.
Auftraggeber: IG Windkraft ;-) ))

Schneller geht´s nicht mehr

30. September 2011
überraschende Pressekonferenz mit bereits vorhandenem Werbekonzept (nachdem sich die Betreiber schon monatelang auf diese Megakampagne vorbereitet haben)
Das Projekt 2011 wird hier erstmals vorgestellt und erwähnt.

13. Oktober 2011 – Gemeinderatsversammlung
13. November 2011 – Volksbefragung
Für den schnellstmöglichen Termin wird die Volksabstimmung angesetzt

  • Die Betreiber werben mit Bildmaterial, wo Größenverhältnisse perspektivisch verzerrt werden.
  • Andere Gemeinden haben unabhängige Energiekonzepte in Auftrag gegeben. Die Gemeinde Göllersdorf hat dies abgelehnt.
  • Der verwendete Typ Enercon E101 ist laut Angaben des Herstellers für Standorte mit geringer Windgüte. Auch alle anderen genannten Typen.
  • Bis jetzt wurde Göllersdorf als finanzschwache Gemeinde gefördert. Es wurde noch gar nicht geprüft, welcher Betrag tatsächlich übrigbleibt, da sich diese Förderung ja dann verringert.
  • beim letzten Versuch 2007 das Windindustrieanlangeprojekt mitten im Wald durchzusetzen sich jeweils Vertreter aller Parteien (ÖVP, SPÖ, FPÖ und Grüne) mit ihrer Unterschrift gegen das Projekt ausgesprochen haben.

Was soll das?

Auf einer Aussendung der Windkraft Simonsfeld AG für die Infoveranstaltung Porrau wurde geschrieben, dass vom Ort aus großteils nur mehr die Rotorblattspitzen zu sehen sind. (Fotomontage der Windkraft Simonsfeld AG)

Und unter dem Bild stand folgender Text:

Ansicht von Porrau Richtung Westen – Pfeile kennzeichnen die nur teilweise sichtbaren Anlagen.

Anmerkung: Ja sicher! Wenn man die Windkraftanlagen hinter den Bäumen versteckt …

 

 

Wir verstecken die Anlagen im Wald (Zitat eines Proponenten in der Presse):

Da lassen wir eine erboste Anruferin sprechen: „Halten die die Leute komplett für deppert? Wie wollen die 200m Türme unter 30m Bäumen verstecken? Liegend?“

Aufforstung:

Es sollen mit schnellwachsende Monokulturen aufgeforstet werden.

(Anm.: aber vielleicht wird ja mit 220m hohen Bäumen aufgeforstet? ;-) ))

Bewertung durch Herrn Ratzbor

Wenn die Bäume schon so trocken sind, dann ist ja die Brandgefahr noch viel höher, als erwartet!
(Herr Ratzbor ist bei Veranstaltungen zu finden, wo die Windkraftlobby im Hintergrund steht)

Am 20./21. Oktober 2009 fand das 9. Österreichische Windenenergie Symposium in St.Pölten statt, Ratzbor referierte mit dem Thema „Windkraft  im Wald, Wildnis ade?“ Dort ist auf seiner Präsentation einmal die Anschrift seines Planungsbüros und dann der Deutsche Naturschutzring eingeblendet.

Dieser “Naturschützer” hat auch ein faktisches Vogelschutzgebiet an der Ems und am Dollart, positiv als Mega-Windkraftstandort für das Land Niedersachsen begutachtet, dort sieht es heute wie in einem Industriegebiet aus.

Herrn Ratzbors fachliche Bewertungen sind allerdings, so jedenfalls das Verwaltungsgericht Gera, “mit Vorsicht zu bewerten”. Eine Betreiberfirma aus Suhl klagte gegen die Stadt Jena wegen der Versagung einer Genehmigung für einen Windkraftstandort,  und verlor. Die Verträglichkeitsstudie für das Windkraftprojekt wurde vom Büro Schmal+ Ratzbor erstellt. Herrn Ratzbor wurde als Mitverfasser der Verträglichkeitsstudie  im Urteil vom 18. März 2010 (Az: 5 K 1491/07 Ge) auf Seite 25 bescheinigt, dass er von seiner Ausbildung her nicht über  biologische und spezifisch ornithologische Kenntnisse verfüge, dies die Brauchbarkeit  vor allem seiner Stellungnahmen zur Bestandsentwicklung und zum Verhalten einer bestimmten Greifvogelart erheblich einschränke  und es geboten sei, “sie mit Vorsicht zu bewerten”.
Quelle: http://www.wattenrat.de/2010/04/


 

Montag, 17. Oktober 2011

Energieziel 2015?

Stephan Pernkopf,
Energie- und Umweltlandesrat Niederösterreich
“Niederösterreich soll bis 2015 seinen Strombedarf zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen decken.”

Lieber Herr Pernkopf, Tatsache ist -

(weiterlesen…)


 

Donnerstag, 29. September 2011

Warum so eilig?

Donnerstag, dem 29.9.2011 informierte der seinerzeitige Projektbetreiber den Gemeinderat in Göllersdorf über die Wiederaufnahme von Aktivitäten zur Errichtung von 14 Windindustrieanlagen entlang des Höhenrückens von Grossstelzendorf bis Porrau.

Am Freitag, dem 30.9.2011 gab es dazu eine Pressekonferenz.
Kalenderwoche 40/2011 wurden schon Werbebroschüren an die Haushalte der Großgemeinde Göllersdorf zugestellt.

Am 13. Oktober 2011: Bei der schnellstens einberufenen Gemeinderatssitzung wird abgestimmt, dass eine Volksbefragung stattfinden wird. Nach einem Arbeitstag wird schon eine Kundmachung mit der Termin veröffentlicht.

Laufende Infoveranstaltungen der Simonsfeld AG.

13. November 2011 – der schnellstmögliche Termin für die Volksbefragung ist fix.

Warum haben es die Betreiber sooo eilig??

Sie sollen mit bis zu etwa 197m Höhe sogar noch viel höher als die 2007 geplanten und sollten zum überwiegenden Teil auf Grundstücken eines Großgrundbesitzers aufgestellt werden.

Unser im unten stehenden Beitrag ausgesprochener Appell an die Vernunft der Windkraftlobby kam offensichtlich nicht an. (weiterlesen…)


 

 


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