Sonntag, 13. November 2011
Weinviertler Windkraftrebellen fahren trotz massivem Gegenwind Achtungserfolg ein
Der Widerstand des Bundesverbandes zum Schutz des Waldes geht weiter!
Windkraftlobby versus Bürgerbewegung – 1:1. Das zweite Kapitel in der Widerstandsbewegung der Göllersdorfer Windrebellengeschichte wird zugunsten der Windkraftindustrie zu Ende geschrieben. Doch dies bedeutet noch lange nicht, dass die Geschichte zu Ende ist. Im Gegenteil!
Während es die Windwiderständler 2007 schafften den Plänen von Grundbesitzer Schönborn, den Betreibern und der ÖVP unter der Regie von “Sie-wissen-schon” eine Abfuhr zu bescheren, ist es 2011 etwas anders. Das Volk hat sich mehrheitlich für den Weitergang der Verhandlungen der Gemeinde mit den Betreibern ausgesprochen. Ein Votum, das zur Kenntnis zu nehmen ist, wenngleich auch viele Menschen aus Angst und Unsicherheit zum “Ja” tendierten. Im Gegensatz zu Lobbying hat die Demokratie klare Spielregeln und Handlungsanweisungen.
Diejenigen Bürger, die dies kritisch betrachteten hatten mit massivem Widerstand, unkorrekten Informationen und anderwärtigem Unbill zu kämpfen. Fulminant gross war die Zahl jener, die sich innerhalb von Wochen auf Facebook zu einer 500 Personen großen Gruppe formierten, Flugblätter herstellen, Veranstaltungen organisierten und den Dialog mit den Menschen suchten.
Im Gegensatz zu den Firmen, die hoffen am Windpark zu verdienen, agierten Sie unentgeltlich und unermüdlich. Noch hat es zum Sieg nicht gereicht, doch heute ist nicht aller Tage Abend. Es ist jetzt nicht nur das Ergebnis, das zählt, sondern das Engagement und darin sind die Weinviertler Windrebellen (wie wir Sie nennen) absolute Spitzenklasse. Noch steht von den Weinviertlern eine offizielle Stellungnahme aus – der Bundesverband zum Schutz des Waldes wird auf jeden Fall keinen Zoll breit weichen, wenn es darum geht, die Missstände und Ungerechtigkeiten der polit-getriebenen Industrie aufzuzeigen…Weiter so, liebe Göllersdorfer & Co.!
Artikel: Österreichischer Bundesverband zum Schutz des Waldes
http://www.gegen-wind.net/2011/11/13/weinviertler-windkraftrebellen-fahren-trotz-massivem-gegenwind-achtungserfolg-ein-der-widerstand-geht-weiter/
Anm. von waldschutz.at: Danke!!!!!!!
Freitag, 11. November 2011
Brief von Naturschutzbund NÖ an Dr. Pernkopf
Keine Windkraftanlagen im Ernstbrunner Wald!
Sehr geehrter Herr Landesrat,
wir haben über den geplanten Bau eines Windparks im Ernstbrunner Wald im Gemeindegebiet
von Göllersdorf erfahren. Es handelt sich um einen weiteren Versuch, in diesem Gebiet Wind-
kraftanlagen zu errichten. Das vor geraumer Zeit geplante Projekt ist unter anderem wegen
Bedenken seitens des Naturschutzes nicht realisiert worden. Es ist daher unverständlich, dass
nun wieder und mit großem Aufwand (siehe http://www.windpark-goellersdorf.at) für einen
Windpark im Gebiet geworben wird. (weiterlesen…)
, 11. November 2011
4,5 Millionen Euro für Göllersdorf!
Mit einem NEIN zum Windindustrieprojekt profitiert die Gemeinde!
Bei der Präsentation des Energiekonzeptes, das keine 14 Windindustrieanlagen braucht: Bgm. Josef Reinwein mit ÖkR Karl Totter und Vertretern der Bürgerinitiative.
Foto: ZVG
GÖLLERSDORF/ Im Gemeindeamt Göllersdorf stellte die Bürgerinitiative „Waldschutz – gemeinsam für ein lebenswertes Göllersdorf“ vorigen Freitag gemeinsam mit dem Experten ÖkR Karl Totter ihr Energiekonzept vor. Mit diesem kann sich die Region auch ohne das umstrittene Monsterprojekt mit 14 Windindustrieanlagen mitten im Hollabrunner Wald selbst mit Energie versorgen. Dabei würden rund 4,5 Millionen Euro jährlich in der Gemeinde bleiben und neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Unter den rund 120 Besuchern war auch Bürgermeister Josef Reinwein, der Interesse und Gesprächsbereitschaft zeigte. Mittlerweile wurde auch bekannt, dass der Großteil der Porrauer und Bergauer das geplante Windstromprojekt ablehnt.
Der Termin für die Volksbefragung am 13. November bleibt aber trotzdem bestehen. Die Gründe, NEIN zu sagen, sind aber überwiegend:
- Windkraftanlagen gehören in ein Industriegebiet und nicht mitten in den Wald
- Energiekonzepte, bei denen sich die Gemeinde selbst mit Strom versorgt und das Geld in der Region bleibt, sind eine bessere Lösung
- Solidarität mit den Ortschaften, die von dem Projekt massiv betroffen wären
- Es würde nicht bei 14 Windindustrieanlagen bleiben, sondern noch viele weitere in den anderen Ortschaften und der gesamten Region dazukommen
- Das Projekt ist überdimensioniert und unüberlegt, es wurde verdeckt und ohne Einbeziehung der Bürger vorbereitet und soll überstürzt umgesetzt werden
- Häuser und Grundstücke sind von Preisverfall bedroht
- Die gesundheitlichen Auswirkungen von Infraschall und blinkenden Rotlichtern sind nicht abschätzbar
- Die Förderung von Aktiengesellschaften, Großaktionären und Banken ist in dieser wirtschaftlich unsicheren Zeit nicht zielführend
Donnerstag, 10. November 2011
Nein, am 13. November
Abgestimmt wurde über die Frage:
Sind Sie für die Errichtung von bis zu 14 Windkraftwerken in der Marktgemeinde Göllersdorf?
Freitag, 4. November 2011
Best of “Die energieautarke Gemeinde” ÖKR Karl Totter vom 04.11.2011 in Göllersdorf
, 4. November 2011
Windpark Göllersdorf – öffentl. Diskussion Gemeindeamt 4.11.2011
Montag, 31. Oktober 2011
Waldschutz Video
Mittwoch, 26. Oktober 2011
Termine
Unser Infobüro beantwortete Ihre Fragen:
Samstag, 29. Oktober
Samstag, 5. November und
Samstag, 12. November
jeweils von 10.00 h – 12.00 h
im Kultursaal des Gemeindeamtes Göllersdorf (weiterlesen…)
Donnerstag, 29. September 2011
Warum so eilig?
Donnerstag, dem 29.9.2011 informierte der seinerzeitige Projektbetreiber den Gemeinderat in Göllersdorf über die Wiederaufnahme von Aktivitäten zur Errichtung von 14 Windindustrieanlagen entlang des Höhenrückens von Grossstelzendorf bis Porrau.
Am Freitag, dem 30.9.2011 gab es dazu eine Pressekonferenz.
Kalenderwoche 40/2011 wurden schon Werbebroschüren an die Haushalte der Großgemeinde Göllersdorf zugestellt.
Am 13. Oktober 2011: Bei der schnellstens einberufenen Gemeinderatssitzung wird abgestimmt, dass eine Volksbefragung stattfinden wird. Nach einem Arbeitstag wird schon eine Kundmachung mit der Termin veröffentlicht.
Laufende Infoveranstaltungen der Simonsfeld AG.
13. November 2011 – der schnellstmögliche Termin für die Volksbefragung ist fix.
Warum haben es die Betreiber sooo eilig??
Sie sollen mit bis zu etwa 197m Höhe sogar noch viel höher als die 2007 geplanten und sollten zum überwiegenden Teil auf Grundstücken eines Großgrundbesitzers aufgestellt werden.
Unser im unten stehenden Beitrag ausgesprochener Appell an die Vernunft der Windkraftlobby kam offensichtlich nicht an. (weiterlesen…)
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