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Das Windpark GIGA Projekt

Windkraft Simonsfeld –
neuerlicher Anlauf zum Mega-Windpark Göllersdorf

Geplant sind 14 Giga-Windräder mitten im Wald, wie sie in Österreich derzeit noch nicht in Betrieb genommen wurden.
standorteAus Gründen der Raumordnung ist eine Industrialisierung eines Gebietes, in dem es keine technischen Einbauten gibt, NICHT vertretbar.

Nach Bekanntwerden der Projekt-Neuauflage ist die Initiative „Waldschutz“ zusammengetreten und bekräftigte ihren Standpunkt: Windindustrieanlagen sind mit dem Naturraum des größten Waldgebiets des Weinviertels und größten Eichenmischwalds Mitteleuropas NICHT vereinbar. Bereits jetzt ist das Weinviertel Strom-Überschussgebiet – wenn Wind weht.

GPS-Daten für Google-Earth Animation in 3D
(200Meter Radhöhe)
WINDRAD-Animation-200m-14.zip
(Die Personen am Fuße der Windräder mit 1,8 m beim Zoomen beachten !!!)

GPS-Navigationsdaten GPX-Format
Windrad-UTM-Referenz.zip

 

Nichts gelernt- es geht wieder los

Vier Jahre nach dem Scheitern des ersten Projekts versucht der Projektbetreiber also sein Risikoprojekt mit Hilfe fast aller Gemeinderäte neuerlich in kürzester Zeit durchzubringen. Und das 2011 – im Jahr des Waldes.

Dabei wurde – auf Initiative von Waldschutz – bereits 2008  ein monatelang vorbereitetes Konzept vorgelegt, bestehend aus den Säulen erneuerbare Energie, sanfter Tourismus und Naturschutz. Das wurde von den Bürgermeistern der Region und einem Großgrundbesitzer jedoch abgeschmettert.

Windkraft Simonsfeld spielt mit der Angst vor Atomkraft aufgrund der Ereignisse in Japan.

Mit der Fukushima-Keule und den hohen Einspeisetarifen in der Hand soll nun das in die Tat umgesetzt werden, was vorher weder aus ökonomischen noch ökologischen Gründen durchgehen konnte.

Der ÖKO-Schwindel

Atomstrom wird einerseits importiert, um Preisdumping betreiben zu können, andererseits müssen sie die Ausgleichsenergie für z. B. Windkraftanlagen liefern.

Grüner Strom ist nicht BIO!

Jeder möchte für sich und seine Umwelt etwas verändern,
jeder weiß, dass es so nicht weitergeht.
Leider wird hier das Wort ÖKO gerne missbraucht.
Grüne Zertifikate können übrigens sogar AKW-Betreiber erhalten.

Durch gekonntes Marketing wird sogar der ökologische Wert noch betont.
(Greenwashinghttp://de.wikipedia.org/wiki/Greenwashing)
Eigentlich wird nur das Gewissen beruhigt.

 

Pro Windkraftanlage ein Hochspannungsmast

Es werden im Umfeld der geplanten Standorte Leitungen unterirdisch verlegt, die Auslastung einer bestehenden oberirdischen Leitung der EVN muss erst überprüft werden, bis zum Knoten Bisamberg ist sie aber nicht gewährleistet. Pro Kilometer werden 2-3 Hochspannungsmasten benötigt. Fest steht die Errichtung eines Umspannwerks bei Furth.

Gebaut wird eben nicht dort wo der Wind weht, sondern dort wo’s leicht geht!

Der Typ Enercon E101: Eine WEA mit 101m Durchmesser! Dieser Typ wird auf der Produktseite extra ausgewiesen mit:

>> speziell für Standorte mit geringer Windgüte

Der Spatenstich für so große Anlagen erfolgte 2011 im Burgenland, die übrigens für Windkraft in Österreich viel bessere Werte erreichen). Dort sitzt aber schon die BEWAG und somit kann die Simonsfeld an besseren Standorten nicht mehr Fuß fassen.
Und man kann sich ausrechnen, dass die Einspeisevergütungen dann weit weniger, als vorerst angenommen, sind.

Es wird nicht bei 14 bleiben!

Ist dieses Gebiet einmal erschlossen werden die Betreiber versuchen in den nächsten Gemeinden Fuß zu fassen.

Jedem Einwohner von Göllersdorf (und den umliegenden Gemeinden) kann von allen Seiten eine rotblinke Windradkraftanlage entgegenleuchten.

Und in Wullersdorf wurde übrigens die geplante Höhe plötzlich um 10 m größer.

Weitere Daten und Fakten:

Höhe:

mit einer Gesamthöhe von fast 200 m überragt eine Windkraftanlage bereits den Donauturm ohne Sender. Der Donauturm ist derzeit das größte Bauwerk in Österreich.

Foto: Begutachtung eines Rotorblattes, Quelle Wikipedia, Foto: M. Bergmann

Rotor:

Die Rotorspitzen der WEAs befinden sich beim Projekt Göllersdorf also in einer Seehöhe von etwa 550m und rotieren mit einer Geschwindigkeit von fast 300 km/h.

Fundament:

das Fundament hat einen Durchmesser von 25 Meter, aufgrund Bodenbeschaffenheit ev. auch mehr,  und reicht von mind, 3 bis 5 Meter in die Erde. Sollte ein stärkeres Fundament benötigt werden, müssen noch Pfähle dieses Fundament unterstützen. Also 10 Meter oder mehr.

Flächenausmaß

Für Wartung, Stellflächen für Kran und Baufahrzeuge Betrieb der Windkraftanlagen müssen zusätzlich MINDESTENS fußballfeldgroße Flächen um die Windkraftanlage sowie ein Wendekreis freigehalten werden.

Kanzel/ Gondel

Diese hat die Größe eines Autobusses!

Montage eines Getriebes

(Genau hinsehen, um den Mensch auf diesem Foto zu erkennen)
From geograph.org.uk / Paul Anderson

 

Schall

In Nabenhöhe beträgt der Schallleistungspegel bis 109 dB. Es gibt noch keine Bewertungen für Windräder in dieser Größenordnung in einer hügelig rauen, eher ruhigen Landschaft. Und die Mindestabstände stammen aus Zeiten mit Windrädern von 80 m Höhe! (aber im Vergleich – beim Moto-Cross in Hollabrunn dürfen die Werte 98 dB nicht überschritten werden und Hollabrunn ist von Porrau ca. 8km entfernt und trotzdem hört man es)

[Die Schallemission einer Windkraftanlage mit Nabenhöhe 80m beträgt bei einer Windgeschwindigkeit von 12-14m/s in einer Entfernung von 320m rund 41 dB(A). Windkraftanlagen verursachen beim Betrieb Geräusche. Die Geräusche von Windrädern werden dann besonders wahrgenommen, wenn sie nicht von anderen Geräuschen übertönt werden. Deshalb werden bei wenig Wind die Windräder oft lauter wahrgenommen als bei starkem Wind, wo die Umgebungsgeräusche lauter sind als die Lärmentwicklung der Anlagen.
Quelle: Energiepark-Petzen]

Infraschall

Besonders kritisch sind Auswirkungen von Infraschall für Schwangere.
Auf europäischer Ebene wird für schwangere Arbeitnehmerinnen in der Rahmenrichtlinie 89/391/EWG festgelegt, dass sie keine Tätigkeit verrichten sollten, die zu starker niederfequenter Vibration führen können, da sich das Risiko einer Fehl- oder Frühgeburt erhöht.

Im Frequenzbereich unter 20 Hz (Infraschall / niederfrequenter Schall)

  • besteht keine ausgeprägte Hörempfindung mehr, weil die Tonhöhenempfindung
    fehlt. Jedoch ist Infraschall – im Gegensatz zu einer weit verbreiteten Meinung -
    nicht prinzipiell unhörbar! Die Hörschwelle wurde bis herab zu etwa 1 Hz gemes-
    sen. Überschwellige Immissionen werden überwiegend als Pulsationen und Vibra-
    tionen wahrgenommen.
  • Die Betroffenen spüren einen Ohrendruck und klagen vielfach über Unsicherheits- und Angstgefühle. Als spezielle Wirkung ist bei Infraschall eine Herabsetzung der Atemfrequenz bekannt.

Quelle: www.umweltbundesamt.de

Überstrichene Fläche:     je nach Typ, bis zu 10.000 m² = 1 ha !

Bauweise:

Fertigteilbetonturm – Betonfertigteilelemente mit Durchmessern bis 14,5 m. Segmente mit großem Durchmesser werden in zwei oder drei Halbschalen gefertigt, um den Transport auch zu schwierigen Standorten zu gewährleisten.

Bild: momus / pixeldio.de

Schattenwurf

Mächtig und angsteinflößend, …

vor allem störend und nervtötend empfinden es Menschen (und auch Tiere), die tagtäglich von dem Schatten des Rotorschlags betroffen sind. Eine psychische Belastung, wenn jede Sekunde der Schatten an einem vorbeihuscht.

Videos: hier

 

Eppenrod / pixelio.de

Brand durch Blitzschlag oder Überhitzung

Dies kann im Standort Wald eine Katastrophe bedeuten. Die Feuerwehr ist machtlos.

… ist da nicht beim Grünen Kreuz folgendes zu lesen: „Kein offenes Feuer”

Übrigens Anfang 2012 wurden innerhalb eines Monats 3 WKA-Brände gemeldet

Monstermaschinen (c) foto heimrich - mittelhessen.de

Nur im Schritttempo ächzt der riesige Sattelzug am Donnerstag gegen 14 Uhr den Berg am Kleingladenbacher Skilift hinauf. Kein Wunder, ist seine Last doch so gewaltig wie sperrig: 50 Meter ist das Rotorblatt lang, das er zum neuen Windrad in Oberdieten transportiert.

E101 - kaum zu erkennen sind die Fahrzeuge (c) Foto: RothaarWind GmbH | mittelhessen.de

Fundament: 3m tief und 25m breit E101 neben E82, gerodete Flächen (c) Foto: Strauch | mittelhessen.de

Fotos vom Windpark Potzneusiedl

Göllersdorf als Stromexporteur?
Wer profitiert?

Von der Errichtung dieses Windparks profitieren in erster Linie die Betreiber, allen voran die Windkraft Simonsfeld AG.

Sie erhält Einnahmen von ca. Eur 10,000.000,- . Auf 13 Jahre gerechnet sind das Eur 130,000.000,-.

Und damit wird klar “woher der Wind weht”. Eine Rechnung, die im Wesentlichen für diejenigen Aktionäre der Simonsfeld AG aufgehen würde, die hohe Anteile haben. Und ein Körberlgeld für die, die denen wieder einmal auf den Leim gegangen wären. Wir unterstützen keine Umverteilung von unten nach oben.

Lebensdauer von 25 Jahren?

Die Firma Enercon, einer der genannten Typhersteller, bietet für max. 15 Jahre Service an. In Deutschland werden bereits 10 – 12 Jahre alte Anlagen geschliffen. REPOWERING nennt sich das, wenn ausrangierte Windräder – meist in Tschechien – wiederaufgestellt werden.

14 Windräder in gigantischer Höhe!

Die Fotos der Betreiber spielen mit falschen Perspektiven. Schon ein 4jähriges Kind weiß, dass etwas viel kleiner erscheint, je weiter es weg ist.

Hier wird suggeriert, das Windräd wäre nur etwas höher als der Hochstand.

 

VISUELLE VERLETZLICHKEIT DER LANDSCHAFT

Mit Sicherheit nachhaltige Veränderung des für uns typischen Weinviertels. Es ist auch einleuchtend, dass sich im ästhetischen Urteil auch gesellschaftliche Werte widerspiegeln, wie sie z.B. im Natur- und Denkmalschutz vorliegen.

En ästhetischer Wirkraum wird in folgende Wirkzonen eingeteilt:

  • Nahzone
  • Mittelzone
  • Fernzone

Die Nahzone und die Mittelwirkung würde diese naturnahen Bereiche mit ihrer Eigenart, Schönheit und Vielfalt erheblich beeinträchtigen und einen ästhetischen Schwund unseres Landschaftsbildes bedeuten – weit über das Gemeindegebiet hinaus. Wie weit ist das vergleichweise winzige Windrad am langen Berg bei Hollabrunn zu sehen?

Umweltauswirkungen

Wie auch andere Bauwerke und Anlagen zur Energieerzeugung stehen Windkraftanlagen in Wechselwirkungen mit der Umwelt. Dazu gehören Auswirkungen auf die Tierwelt, Geräuschentwicklung, Schattenwurf und Beeinflussung des Landschaftsbildes. Bei der ästhetischen Bewertung von Windkraftanlagen spielen subjektives Empfinden, Gewöhnung und gesellschaftliche Einstellungen eine wichtige Rolle.

Untersuchungen ergaben mittlerweile, dass kein direkter Kontakt zwischen Fledermaus und Windkraftanlage als Todesursache notwendig ist, sondern viele Tiere ein Barotrauma erleiden, das durch die Druckunterschiede, vor allem an den Rotorblattenden, ausgelöst wird.
Quelle: Wikipedia

Wussten Sie, dass…

… die Auslastung einer WEA bei nur ca. 20% liegt.

… Sie die Windräder nicht nur sehen und hören, sondern vielleicht auch schmecken würden? Für den Betrieb von Windindustrieanlagen ist Öl nötig – bei einem Störfall kann somit Öl austreten und damit unser Grundwasser verseuchen. Im Gebiet des Hollabrunner Waldes befinden sich gleich mehrere Wasserspeicher…

… beim Brand eines Windrades, wie z. B. erst in Schottland passiert (ev. Ursachen: Überhitzung, Blitzschlag, technische Mängel – trotz Sicherheitsmaßnahmen) die Feuerwehr über keine geeigneten Mittel verfügt, um rasch zu löschen, und die erhöhte Gefahr eines Waldbrandes besteht?

… bei Eisabfall das Gebiet gesperrt wird? Wenn sich im Winter Eis an den Rotorblättern der Windräder bildet und herabzufallen droht, darf der Wald nicht mehr betreten werden. Unwucht des Rotors ist auch eine Folge.

… tonnenweise Beton und Stahl in den ökologisch sensiblen Waldboden gegossen werden, die nicht wieder spurlos zu entfernen sind?

… Schwerverkehr und Sondertransporte beim Bau der Anlagen durch unsere Straßen und durch den Wald rollen sowie laufend Wartungsarbeiten an den Windräder durchgeführt werden müssen, somit die Umwelt wiederum verstärkt belastet wird? Dagegen sind die zur Holzgewinnung eingesetzten Maschinen vergleichsweise „harmlos“.

… Infraschall manchmal hörbar, aber immer spürbar ist, ja sogar durch Mauern geht?