Nachdenkprozess für das Wahrzeichen der Region
Wir betonen, dass wir eine unabhängige und damit überparteiliche Initiative sind. Wir lassen uns von keiner Partei vereinnehmen, freuen uns hingegen über jede Unterstützung von gleichgesinnten _Menschen_, über alle Grenzen hinweg.
Ebenso ist spürbar, dass bei der Bevölkerung ein massiver „Nachdenkprozess“ eingesetzt hat, die Stimmung FÜR den Wald ist gut und immer mehr sind überzeugt, dass der Hollabrunner Wald kein naturverträglicher Platz für einen Windindustriepark ist – es wäre auch der erste in einem NÖ Waldgebiet! – und deshalb andere Standorte in der Gemeinde zu bevorzugen sind. Es wird erkannt, dass unser Wald als größtes zusammenhängendes Eichenmischwaldgebiet Mitteleuropas ein Wahrzeichen für Hollabrunn und die Region ist. Es sind viele Menschen mit Unterschriftenlisten unterwegs und sammeln eifrig. Eine diesbezügliche Zwischenbilanz wird bei unserem nächten Treffen erfolgen.
Unterstützung haben wir inzwischen auch vom Umweltdachverband bekommen
– siehe unten!
Anbei auch eine Fotomontage, um eine Vorstellung von künftigen Landschaftsbild zu bekommen…
Sabine Fasching,
waldschutz.at
PA, 6. Februar 2012
Von: Umweltdachverband
Gesendet: Dienstag, 31. Jänner 2012 17:15
Betreff: UWD facten.lage: Naturverträgliche Energiewende
Die fossilen Energieträger werden global knapper und der Versuch, im Inland neue Energiequellen zu erschließen, bedeutet oft den Verlust von letzten unberührten Naturlandschaften. Damit muss Österreich um sein natürliches Erbe, der Tourismus um die Zerstörung seiner wirtschaftlichen Basis fürchten. Deshalb muss unsere Energie nicht nur erneuerbar, sondern insbesondere naturverträglich sein. Das ist aber nur möglich, wenn wir den Energieverbrauch um 50 % reduzieren.
Die facten.lage „Naturverträgliche Energiewende“ des Umweltdachverbandes zeigt, wo Österreich noch am stärksten von den Fossilen abhängig ist, berichtet über aktuelle Studien, die den Weg zu einer Halbierung des Energieverbrauchs aufzeigen, beleuchtet die Wettbewerbsfähigkeit der neuen Erneuerbaren bei der Stromerzeugung, greift die europäische Rechtsprechung über den Zielkonflikt von Naturschutz und Klimaschutz auf, präsentiert ein Szenario für 100 % Strom aus Erneuerbaren und diskutiert den Stand der heimischen Energiepolitik.
Wir hoffen, das kompakte Wissen für EntscheidungsträgerInnen zum Thema Energie bietet für Sie nützliche Informationen.
Weitere Informationen über Publikationen des Umweltdachverbandes finden Sie überdies unter folgendem Link:
http://www.umweltdachverband.at/publikationen/
Mit freundlichen Grüßen
Gerhard Heilingbrunner
Präsident
